Worum geht’s?

Das Macht-Spiel ist ein analoges Planspiel für Architektur- und Planungsbüros, das Büros befähigt soll, neue Modelle der Zusammenarbeit partizipativ zu entwickeln. Als Tool für Organisationsentwicklungen (OE) eröffnet es einen Erfahrungsraum, in dem Strukturarbeit, Teamentwicklung und Reflexion komplexer sozialer Dynamiken sicht- und verhandelbar werden. Abhängig von den Bedürfnissen der Teams entwickeln diese ein Modell, das für sie funktioniert. Das können minimale Schritte zur Verantwortungsverteilung bis hin zu neuen Strukturen sein. Außerdem macht das Spiel verdeckte Machtdynamiken erlebbar und übersetzt sie in humorvoll in respektvolle Zusammenarbeit.

Hintergrund

Das Macht-Spiel setzt da an, wo Macht- und Belastungsunglleichheiten verankert sind: bei den internen strukturellen und kulturellen und deshalb oftmals auch unsichtbaren Barrieren. Es adressiert die strukturelle Ebene und behandelt Macht nicht als Defizit, sondern als gestaltbare Ressource. Damit eröffnet es Teams einen Erfahrungsraum, in dem Macht sichtbar, ausprobiert und neu verhandelt werden kann.